Saison der Monologe
„Jacke wie Hose“
von Manfred Karge
Mit Anne Hecht
Premiere am Sa. 23.10.2026 um 20 Uhr im Zimmertheater
Regie & Bühne: Peter Staatsmann
Dramaturgie & Kostüme: Bettina Schültke
In Manfred Karges Theaterstück „Jacke wie Hose“ nach einer wahren Geschichte mit dem Untertitel „Ein deutsches Märchen in einer melodramatischen Fassung“ spielt eine Frau einen Mann und zwar ihren eigenen, der verstorben ist. Aus nackter Not und Verzweiflung, um zu überleben, wird Ella zu Max. Sie erlebt als ihr eigener Mann die Weimarer Republik, den 2. Weltkrieg, die Nachkriegszeit, die Teilung Deutschlands, den Mauerfall. Sie erlebt die Zerrissenheit Deutschlands buchstäblich am eigenen Leib. Was wird aus ihr, ihrer Liebe, ihren Hoffnungen und Sehnsüchten? Zunächst als Überwindung finanzieller Probleme zur Zeit der Weltwirtschaftskrise gedacht, findet Ella Gericke immer wieder „gute Gründe“, weiter als Mann durchs Leben zu gehen. Dies gelingt ihr mit viel Wagemut, Rafffinesse und Witz, wenn sie dies auch, wie sie immer wieder schmerzvoll erfährt, mit dem Verlust ihrer eigenen weiblichen Identität erkaufen muss.
Die Uraufführung von „Jacke wie Hose“ war der Beginn einer erstaunlichen Serie von Aufführungen, die bis heute anhält. Das Stück wurde in viele Sprachen übersetzt und in zahlreichen Ländern auf allen Kontinenten aufgeführt. Es gibt eine englische Verfilmung mit Tilda Swinton und sie tritt in diesem Jahr in der Rolle der Ella Gericke auch in Berlin, London und New York auf.
