Dr. Peter Staatsmann

Intendant und Geschäftsführer des Zimmertheaters Rottweil seit September 2013 ist Regisseur, Dramaturg und promovierter Literaturwissenschaftler. Parallel zu seiner wissenschaftlichen Arbeit und Lehre u.a. an der UdK Berlin an den Fachbereichen Schauspiel und „Szenisches Schreiben“ und an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät Leipzig im Bereich Theater- und Medienpädagogik entstanden Schauspiel- und Operninszenierungen. Sein besonderes Interesse gilt Ur- und Erstaufführungen: „Die Schuster“ von St. I. Witkiewicz, „Wezel“ von Einar Schleef , „Der Mutterschoß ist keine Einbahnstraße“ nach Heiner Müller/Majakowski, „Über uns schließt sich ein Himmel aus Stahl“ von Thomas Brasch, „Orpheus Kristall“ von Manfred Stahnke, „Erlaube Fremdling, dass ich dich berühre“ von Iris ter Schiphorst, „Die wundersame Reise des Edward Tulane“ von Kate DiCamillo und „Schwäne des Kapitalismus“ von Matthias Naumann. Er war Schauspieldirektor in Nordhausen, fester Regisseur und Dramaturg am Deutschen Nationaltheater Weimar und arbeitete u.a. an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, am Deutschen Theater Berlin, am LTT Tübingen und am Theater Neustrelitz. Zu seinen Publikationen gehören u.a. Libretti, Übersetzungen, Texte über Heiner Müller, zur Theaterpädagogik und zum Gegenwartstheater. Er ist der Herausgeber von „Das Theater des Schweigens – Der Regisseur Dimiter Gotscheff“. 2014 erschien sein Buch über Heiner Müller „Das Theater des Unbewussten“ im Verlag Stroemfeld. Als Dramaturg betreute er Gotscheffs mehrfach ausgezeichnete Inszenierung „Iwanow“ von Tschechow an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Die Mozart Oper „Hochzeit des Figaro“ inszenierte er im Juli 2014 in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Trossingen.

Dr. Bettina Schültke

Intendantin und Geschäftsführerin des Zimmertheaters Rottweil seit September 2013 ist Dramaturgin und Theaterwissenschaftlerin. Nach ihrer Promotion in Theaterwissenschaft in einem DFG-Forschungsprojekt über das deutschsprachige Theater während der NS-Zeit bei Henning Rischbieter, arbeitete sie als Dramaturgin am Schauspiel Frankfurt, am Bremer Theater, am Staatstheater Hannover, am Bayerischen Staatsschauspiel, fast zehn Jahre am Deutschen Theater Berlin vor allem mit den Regisseuren Dimiter Gotscheff und Jürgen Gosch, am Staatsschauspiel Dresden und zuletzt als Chefdramaturgin am Deutschen Nationaltheater Weimar. Als Dramaturgin betreute sie außer Inszenierungen von Gotscheff, darunter z.B. „Die Perser“, Gosch z.B. „Die Möwe“ und „Idomeneus“, und Staatsmann, u. a. Produktionen von Konstanze Lauterbach, Hans Neuenfels, Jan Bosse, Karin Henkel, Barbara Frey, Matthias Hartmann, Andreas Kriegenburg und Andreas Dresen. Mehrere dieser Inszenierungen wurden zum Theatertreffen eingeladen. Sie unterrichtete u.a. an der FU-Berlin, an der Bayerischen Theaterakademie und an der Hochschule für Theater und Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Sie publizierte über das Theater in der NS-Zeit (u.a. “Kunst oder Propaganda? Die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main 1933 bis 1945”) und ist Mitherausgeberin von „Das Theater des Schweigens – Der Regisseur Dimiter Gotscheff“.

Als Dramturgin betreut sie alle Produktionen des Zimmertheaters seit der Spielzeit 2013/14.